Hinweis 27.06.2018: Die jüngste Rechtsprechung des Landgericht Berlin siehe z.B. https://www.internetrecht-rostock.de/influemcer-werbung-instagram-lg-berlin.htm grenzt die Pflicht zur Werbekennzeichnung weiter ein. Auch unbezahlte Beiträge können als Werbung gelten. Vor diesem Hintergrund muss und möchte ich mir auch die Frage stellen, inwieweit einige meiner älteren Artikel werblicher wirken oder wirken könnten, als für eine normale Berichterstattung angemessen ist. In diesem Fall war es, wie unten dargestellt, eine kostenlose Zusendung des Unternehmens. Darüber hinaus gab es keine weiteren Vergütungen oder Vergünstigungen. Auch wenn ich grundsätzlich keine Beiträge auf toptestsieger.de als Werbeplätze verkaufe, werde ich diesen Artikel nun als „Werbung“ kennzeichnen.   Ich habe mich explizit gegen eine Löschung entschieden, da ich es transparenter finde, den Artikel online zu halten.


Werbung: Auf Café Kogi bin ich bei der Recherche zu einem Artikel über die besten Tipps für Crowdfunding Kampagnen für netzwirtschaft.net gestoßen. Oliver Driver, der Initiator von Café Kogi hatte auf startnext.de Mitte Oktober letzten Jahres seine Crowdfunding Kampagne gestartet, um Café Kogi zu realisieren. Die Kampagne war erfolgreich, der erste Kaffee wurde vor ca. 6 Wochen Anfang Mai geröstet und verschickt. Café Kogi (www.urwaldkaffee.de / www.cafe-kogi.com) wird laut Importeur Driver aus Kaffeebohnen von Kaffeebäumen hergestellt, die vom Volk der Kogi (mehr Infos auf Wikipedia) in der Sierra Nevada im Hochland von Kolumbien angebaut werden.

Bisher habe ich meinen Kaffee, bzw. Espresso vornehmlich im Supermarkt oder bei Café Einstein aus Berlin gekauft, aber die Geschichte des Café Kogi lenkt den Blick viel mehr auf die Produzenten des Kaffee, um die man sich viel zu wenig Gedanken macht. Deshalb fand ich das Projekt spannend und wollte den Kaffee unbedingt einmal ausprobieren. Netterweise hat mir Oliver Driver mir für die netzwirtschaft nicht nur kostenlos Tipps für Crowdfunding Kampagnen gegeben, sondern noch eine Packung Urwaldkaffee Espresso kostenlos zur Verfügung gestellt. (Danach hab ich dann aber den Kaffee selber auch nochmal nachgekauft, weil er schmeckt.) Vor 4 Wochen ist dann meine Packung Café Kogi, Sorte „Zhigoneshi“, angekommen.

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Ich habe den Kaffee in meiner Bialetti als Mokka zubereitet (wichtig: immer auf den Mahlgrad je nach Zubereitungsart achten) und für die Zubereitung eines „Latte Macchiato“ verwendet. Ich wusste nicht, was mich geschmacklich erwartet, weil ich mich nur noch daran erinnert habe, dass der Kaffee in Kolumbien im Urwald von den Kogi angebaut wird. Schon der erste Schluck hat allerdings überzeugt. Ich bin zwar eher an Arabica Bohnen mit intensiverer Röstung gewöhnt, aber der Urwaldkaffee hat mir sehr gut geschmeckt. Sehr mild und mit einem leicht schokoladigen Geschmack, der mich positiv überrascht hat. Gerade dieser schokoladige Geschmack hat mir gezeigt, dass das Kaffee-Geschmacks-Universum viel größer sein kann, als ich es bisher wusste und dass es sich lohnt, neue Produkte, neuen Kaffee auszuprobieren. Aber auch, dass es spannend und wichtig ist, sich mehr mit der Herkunft von Produkten auseinanderzusetzen, die Geschichte der Produkte nachzuverfolgen und wie sie unter welchen Bedingungen hergestellt werden. Ich werde den Cafe Kogi auf jeden Fall in Zukunft noch öfter bestellen. Absolut empfehlenswert! Wer den Café Kogi auch mal ausprobieren will, kann ihn im Online-Shop der Urwaldkaffee GmbH bestellen. Ich würde mich auch freuen, wenn Ihr Eure Erfahrungen mit Café Kogi in die Kommentare schreibt. Wer die Kogi zumindest virtuell besuchen möchte, sollte auch einmal die Videos von Oliver Driver auf Youtube anschauen.

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