Ihr liebt Euren Vermieter? Euer Vermieter liebt Euch? Na dann braucht ihr jetzt nicht weiterzulesen. Für alle anderen, aber vor allem auch für uns selbst haben wir uns schon vor einiger Zeit auf die Suche nach dem besten Mietrechtsschutz gemacht. Was gar nicht so leicht ist, denn oft kommen Rechtsschutzversicherungen in großen Paketen daher, die leicht mehrere hundert Euro im Jahr kosten können. Was aber, wenn man einfach nur eine Mietrechtsschutzversicherung möchte, weil man bei Fragen rund um die eigene Wohnung und den eigenen Mietvertrag abgesichert sein will? Unseres Erachtens nach und unserer Erfahrung nach ist ein sehr gutes Angebot die Mietrechtsschutzversicherung von der www.arag.de.

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Die ARAG bietet für Mieter in 3 unterschiedlichen Tarifen (Basis, Komfort, Premium) folgende Leistungen an. Alle Leistungen am Ende des Artikels im Überblick.

Unsere bisherige Erfahrung:

Wir selber haben die ARAG Mietrechtsschutzversicherung abgeschlossen, aber bisher noch keine Probleme mit unserem Vermieter gehabt. Bei meiner Mutter hat der Vermieter innerhalb von 12 Monaten 2 mal versucht, ihre Miete zu erhöhen. Da die Mieterhöhung sachlich als auch von der Form her falsch war, wollte sie der Mieterhöhung nicht zustimmen. Der „Schadenfall“ musste dann telefonisch bei der Versicherung angemeldet werden, um die Beratung durch den Anwalt zu bekommen, dies lief absolut reibungslos. Die ARAG hat zwar Anwälte vorgeschlagen, man ist allerdings bei der Anwaltswahl grundsätzlich komplett frei. Die kostenlose Beratung durch den Anwalt und die Antwortschreiben des Anwalts an den Vermieter haben dann scheinbar zumindest teilweise Wirkung gezeigt. Der Vermieter ist nicht weiter aktiv geworden. Er hat mit der zweiten Erhöhung zwar noch einmal versucht, die Miete zu erhöhen, aber meines Erachtens war das nur, um nocheinmal zu testen, ob meine Mutter erneut zum Anwalt geht, bzw. eine Mietrechtsschutzversicherung hat. Genau an diesem Fall zeigt sich aber auch, warum eine Mietrechtsschutz so wichtig ist. Viele gewerbliche und auch private Vermieter versuchen z.B. bei Mieterhöhungen erstmal Mieterhöhungen durchzusetzen und halten sich nicht an gesetzliche Form bzw. an gesetzliche Vorschriften. Der Mieter, der sich kompetent und vor allem „kostenlos“ beraten lassen kann ist da eindeutig im Vorteil.

Unsere Empfehlung:

  • Wenn ihr bereits eine Rechtsschutzversicherung habt, prüft, ob ein Mietrechtsschutz  enthalten ist und ob für diesen Selbstbehalte bestehen. Wenn ihr bereits kostenlos abgesichert seid, braucht ihr natürlich keine zusätzliche Mietrechtsschutz. Solltet ihr Selbstbehalte haben, recherchiert, was Euch die Absenkung des Selbstbehaltes auf 0€ Kosten würde. Der wirkliche Wert der Mietrechtsschutz besteht in einer kostenlosen Beratung des Anwaltes.Bzw. alternativ, wieviel Euch das Zusatzpaket für eine Mietrechtsschutzversicherung kosten würde.
  • Solltet Ihr keine Rechtsschutzversicherung haben oder wollen, wählt die kleine sichere Lösung und legt Euch eine Mietrechtsschutzversicherung zu. Damit seid ihr abgesichert (nach 3 Monaten obligatorischer Wartezeit  wie bei den meisten Versicherungen)
  • Wählt den Komfort Tarif. Der Mietrechtsschutz macht vor allem dann Sinn, wenn ihr die Möglichkeit habt, von einem kompetenten Anwalt beraten zu lassen. Ihr bekommt aber bei diesem Tarif nicht nur eine Beratung, die Mietrechtsschutz zahlt auch für die außergerichtlichen Aktivitäten des Anwalts. Wollt ihr zum Beispiel bei einer Mieterhöhung nicht zustimmen, schreibt der Anwalt für Euch das Antwortschreiben an den Vermieter. Der Premium-Tarif ist unseres Erachtens nicht nötig, da er nur minimal mehr Schutz bietet. (siehe Leistungen unten)
  • Wählt eine Selbstbeteiligung von 0€ aus. Nur so macht die Mietrechtsschutz wirklich Sinn, da eine der wichtigsten Leistung einer Rechtsschutz eine kostenlose Beratung von einem Anwalt ist, bzw. seine außgerichtliche Tätigkeit
  • Bei monatlicher Abbuchung kostet der Komfort Tarif, 9,90€/Monat bei einer Bruttomiete von bis zu 1250€, 20,71€/Monat bei einer Bruttomiete von bis zu 1500€, 23,19€/Monat bei einer Bruttomiete von bis zu 2.000€ und 25,69€/Monat bei einer Bruttomiete von bis zu 2.500€. Die viertel-/ halbjährliche oder jährliche Rate ist auf den Monat gerechnet nur unwesentlich günstiger.

Falls Ihr Fragen habt, schreibt uns eine Email oder einen Kommentar hier unter den Artikel. Wir melden uns. 

Hier nochmal alle Leistungen der ARAG Rechtsschutzversicherung:

Leistungen – alle Tarife:

Konfliktlösung durch Mediation
Es wird ein Mediator bezahlt, der helfen soll, einen Streit außergerichtlich beizulegen.

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Bonitätsauskunft und Übergabeprotokoll
Vermittlung und Kostenübernahme für Bonitätsauskunft oder  Übergabeprotokoll bei Einzug oder Auszug

„ARAG JuraTel“
24h Hotline mit spezialisierten Anwälten (dies gilt natürlich bei der Mietrechtsschutz nur für relevante Themen)

Kostenschutz vor Gericht
Kostenübernahme der Anwalts- und Prozesskosten. (es werden generell alle Kosten für Euren eigenen Anwalt, als auch den Anwalt des Gegners übernommen, egal, ob ihr den Prozess verliert oder gewinnt. Das gleiche gilt für die Prozesskosten)

Zusätzliche Leistungen – Komfort- und Premium-Tarif

Außergerichtliche Tätigkeiten des eigenen Anwalts
Übernahme aller Kosten, wenn ein Anwalt außergerichtlich tätig wird, z. B. gegenüber Ihrem Vermieter oder Nachbarn.

Persönliche Rechtsberatung
Kosten für Erstberatung und ggf. weitere Beratungen

Straf- und Ordnungswidrigkeiten-Rechtsschutz
Übernahme der Kosten bei Straf- und Ordnungswidrigkeiten-Verfahren

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Zusätzliche Services

  • ARAG Online Rechts-Service.  Für Kunden kostenlose Online-Datenbank mit rund 1.000 rechtlich geprüften Musterdokumenten
  • Mit eingeschlossen: Garagen oder Kraftfahrzeug-Abstellplätze, die zur Wohneinheit gehören.
  • Zusätzlich zum Mediator wird bei einem Mediationsverfahren auch ein Sachverständiger bezahlt, wenn benötigt.

Zusätzliche Leistungen Premium Tarif

Verzicht auf Einrede der Vorvertraglichkeit beim Mietvertrag
Wenn die Wirksamkeit des Mietvertrages oder einzelner Mietvertragsklauseln strittig ist, verzichtet die ARAG auf die Wartezeit und die Einrede der Vorvertraglichkeit, auch wenn der Mietvertrag bereits bis zu 3 Monate vor Abschluss des Rechtsschutzvertrages abgeschlossen wurde.

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